Willkommen bei der Tafel Frankenberg e.V.

Verteilen statt vernichten!

Die Tafel Frankenberg e.V. - Verteilen statt Vernichten

Im Jahr 2006 fing alles an: die Tafel Frankenberg e.V. wurde gegründet und ist seitdem im Vereinsregister aufgeführt. Zur Zeit werden etwa 750 bedürftige Menschen in Frankenberg und Umgebung von der Tafel Frankenberg mit Lebensmitteln versorgt.

Zahlreiche Helfer und Förderer sorgen dafür, dass das auch so bleibt. Denn leider wächst der Bedarf Jahr für Jahr. Aus diesem Grund sind neben Frankenberg (Eder) auch Ausgabestellen in Gemünden und Hallenberg entstanden.

Die Tafel Frankenberg ist ein gemeinnütziger Verein, der sich größtenteils aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert. Wir bekommen keinerlei staatliche Unterstützung. Alle Gelder kommen ausschließlich der Tafelarbeit zu Gute, und zwar um die laufenden Betriebskosten zu decken. Angewiesen ist die Tafel ebenfalls auf die regelmäßigen Lebensmittelspenden der Sponsoren, ohne die das Konzept nicht funktionieren könnte.

Als gemeinnützige Einrichtung wollen wir einen Ausgleich zwischen Überfluss und Mangel schaffen. Wir geben einwandfreie Lebensmittel, die nicht mehr verkauft oder verbraucht werden, weiter an benachteiligte Menschen. Gleichzeitig ist die Tafel Frankenberg auch ein sozialer Anlaufpunkt für unsere Kundinnen und Kunden.

Die Tafel Idee

Lebensmittel retten und Menschen helfen!

Eine Idee, von der alle profitieren

In Deutschland leben rund 15 Millionen Menschen in Armut oder sind unmittelbar von ihr bedroht: vor allem Arbeitslose, Geringverdiener, Alleinerziehende, kinderreiche Familien und Senioren. Wenn das Geld knapp wird, sparen die meisten bei der Ernährung – zu Lasten ihrer Gesundheit.

Gleichzeitig fallen täglich bei Lebensmittelproduzenten, im Handel und bei Veranstaltungen große Mengen von Lebensmitteln an, die – obwohl qualitativ einwandfrei – im Wirtschaftskreislauf nicht mehr verkauft werden können. Brot und Backwaren vom Vortag und Obst und Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern ebenso wie Lagerbestände mit nahendem Mindesthaltbarkeitsdatum, Saisonartikel, Überproduktionen und falsch deklarierte Ware.

Die gemeinnützigen Tafeln schaffen einen Ausgleich: Sie sammeln im Handel und bei Herstellern überschüssige Lebensmittel ein und verteilen sie kostenlos oder gegen einen symbolischen Betrag an sozial und wirtschaftlich benachteiligte Menschen. Verteilt werden bei den Tafeln ausschließlich gespendete Waren. Zugekauft wird nichts. Miete, Transport- und Verwaltungskosten werden über private und privatwirtschaftliche Spender und Sponsoren gedeckt.

Durch die Möglichkeit, beim Einkauf zu sparen, schaffen die Tafeln Bedürftigen einen bescheidenen finanziellen Spielraum. Viele Tafeln bieten darüber hinaus weitere Leistungen an, z. B. warme Mahlzeiten, Möbel- und Bücherbörsen, Kleiderkammern, Kinderbetreuung, Treffpunkten, Beratung und vielfältige Schulungen – und helfen ihnen damit, den oft beschwerlichen Alltag zu bestreiten.

Die Geschichte

Die Idee der Tafeln geht in den USA auf das Jahr 1963 in Phoenix/Arizona zurück und wurde 1983 in New York aufgegriffen. In Deutschland verwirklichte 1993 erstmals eine Frauengruppe das Konzept, gespendete Nahrungsmittel an Bedürftige auszugeben. Es folgten Tafelgründungen in Hamburg, München, Düsseldorf und zahlreichen weiteren Städten. Im Jahr 2020 gibt es über 940 Tafeln in Deutschland.

Das Konzept

“Jeder gibt, was er kann und will.” Nach diesem Leitspruch spenden örtliche Bäckereien und Supermarktketten Lebensmittel. Kfz-Mechaniker, Grafiker, Automobilhersteller, Beratungsunternehmen unterstützen die nötige Logistik. Viele Helferinnen und Helfer spenden ihre Freizeit für die Idee. Die gesammelten Lebensmittel werden an bedürftige Personen weitergegeben. Dies geschieht direkt durch Lebensmittelausgaben an die Bedürftigen – oder indirekt, indem Einrichtungen beliefert werden, die Essen an bedürftige Menschen ausgegeben. Die Abgabe der Lebensmittel erfolgt kostenlos oder gegen einen symbolischen Betrag.